06 / Business Intelligence und Semantic Web
In unserer sechsten Folge dreht sich alles um Business Intelligence und das Semantic Web - ein Netzwerk von Daten, das nicht nur von Menschen gelesen, sondern auch von Maschinen verstanden und weiterverarbeitet werden kann. Um mehr ueber die Chancen und Moeglichkeiten semantischer Technologien zu erfahren, traf sich das Podcast-Team mit Dr. Wolfgang Kemna, dem Vorstandsvorsitzenden des Karlsruher Softwareunternehmens living-e AG. Er erlaeuterte unter anderem, wie intelligente Software funktioniert und wie diese den Arbeitsalltag in Unternehmen erleichtern kann. Das Interview führte Nadia Zaboura.
[00:07] Intro
[00:57] Business Intelligence – Wissen identifizieren und optimal nutzen
[02:47] Dr. Wolfgang Kemna berichtet ueber semantische Technologien
[17:47] Aktuelle Veranstaltungen und Projekte zum Thema
[19:34] Outro
Die Links zur Folge:
- Kostenlose Veranstaltung „Welche Chancen bietet das (Semantic) Web 3.0 fuer Unternehmen?“
am 16. Juni 2008 in Stuttgart - Forschungsprojekt FAZIT: Delphi-Report: Zukünftige Informations- und Kommunikationstechniken
26. March 2008

Christoph Herczynski, 30. March 2008 um 10:34
Doch die Menschen sind durch intelligente Software ersetzbar. Wenn man den Computer mit einem künstlichen semantischen Gedächtnis versorgt.
Nadia, 31. March 2008 um 9:26
Hi Christoph,
ein interessanter Punkt.
Die Frage ist meiner Meinung nach, ob menschliche Intelligenz prinzipiell durch Computer ersetzbar ist. Sind semantische Algorithmen ausreichend, um typisch menschliche Eigenschaften wie bspw. Kreativität nachzuahmen?
Nicht umsonst werden die Creative Industries als Boom-Branche der nächsten Jahre gehandelt. Der Fokus liegt dabei klar auf den Creative Workers - natürlich mit Unterstützung durch Informationstechnologie und Web x.0.
Gespannt auf weitere Ansichten,
Nadia
Horst Schwaffel, 31. March 2008 um 15:09
Sätze wie “wir bleiben an der pipeline mit state of the art algorithmen” klingen für mich doch ziemlich stark nach hohlen Marketingphrasen. Höre ich mir das gesamte Interview an, bin ich mir nicht ganz so sicher, wie Dr. Kemna, was die Frage betrifft, ob Software irgend wann mal klüger ist als die Menschen.
Sinan, 31. March 2008 um 16:58
Ich habe das Gefühl, dass Semantic Web mit einer eierlegenden Wollmilschsau verwechselt wird. Es ist alles und gleichzeitig ist da nichts.
Da driftet die Realität und die Theorie enorm auseinander. Wir sollten anfangen darüber nachzudenken was mit Semantic Web möglich ist und was nicht. Was wir benötigen sind Anwendungen, die den Mehrwert dieser neuen Technologien aufzeigen.
übrigens: Ist das wirklich unser Ziel Software zu entwickeln, die intelligenter ist als der Mensch? “Eine Schlagzeile im Jahre 2235 könnte lauten: Die Menschheit hat endlich die null-Beschäftigung erreicht. Mars bietet einen Neuanfang”.
Nadia, 1. April 2008 um 12:32
Passend zum Thema sendet Arte heute übrigens unter dem Titel “Robot Sapiens” eine interessante Doku über künstliche Intelligenz. Von 20:15 bis 21:00 Uhr dreht sich am 1. April 2008 alles um mögliche Szenarien rund um das Gehirn 2.0 und die verschwimmende Grenze zwischen Mensch und Maschine.
Die Dokumentation zeigt die Visionen des Erfinders und Zukunftsforschers Ray Kurzweil, laut Wikipedia der Pionier der optischen Texterkennung, Sprachsynthese, Spracherkennung und einer der bedeutendsten Visionäre der Künstlichen Intelligenz.
Andreas, 16. April 2008 um 17:02
Zu diesem Thema fällt mir doch spontan der Weizenbaum vs. Minsky ein. Vielleicht errinnern sich noch Einige. Thema MIT und KI undsoweiter. Nicht zu vergessen “Eliza”
zu Horst Schwaffel:
Ja, sehe ich genauso. “Hohl” und “Markeingbla”
Christoph Herczynski, 1. May 2008 um 8:08
Hallo Sinan!
Die Anwendung, die den Mehrwert dieser neuen Technologie (semantische Suchmethode) aufzeigt ist schon da. Die Software wird intelligenter als der Mensch. Du kannst selbst ausprobieren unter der Adresse:
http://www.mindmirror.tobit.net/search
User: semantiger
Passwort: plg2#TAgo
Florian, 25. August 2008 um 19:17
“Die Software wird intelligenter als der Mensch”…?!
Dazu müsste auch der Mensch intelligent sein.
Doch: Können kann er viel, nur verstehen kann er wenig und stören tuts ihn nicht…
Alle Software-Agents der Welt werden es nicht schaffen einen Bezug zu erlangen, der über ihre erfahrbaren Grenze hinausgeht, da Sie -im Gegensatz zu uns Menschen- auf “Wahrheiten” innerhalb eines abgeschlossenen Bezugsystems angewiesen sind. Das tükische aber ist, das irgendjemand, egal ob Mensch oder Maschine, dies in einer irgendwie gearteten Sprache formulieren muss. Gödel aber hat in wunderbarer weise gezeigt, daß Wahrheit in einer allumfassenden Form durch Sprache nicht vollständig ausdrückbar ist, begründet in systemischen Beschränkungen.
Mich stört es wenig, nicht zu wissen was mein ich, oder meine Intelligenz ist, ich arbeite einfach mit. Der Computer, die Software, oder ich nenn es mal “das Künstliche” wird aber immer mehr wissen wollen. Mehr “ist das richtig”, mehr “was mach ich dann”, mehr “mehr”. Allerdings, so glaube ich, nie mehr “warum”.
Natürlich ist es leicht zu sagen: Da das Künstliche schneller Zahlen addieren, besser Bezüge erkennen, dies oder das besser kann als Lieschen Müller, ist er auch intelligenter (oder könnte es zumindest sein).
Doch der Sinn bleibt verborgen, unerfahrbar.
Na ja das wird hier alles etwas zu lang…..
Eigentlich wollt ich nur sagen, daß mich der Begriff “intelligent” oder noch mehr dessen Steigerung im Zusammenhang mit Software bitter aufstößt. Ganz zu schweigen von der Vision der Mensch sei durch eine “intelligente Software” ersetzbar.
Man kann nicht mehr ersetzen, als das, was ich tu und niemals das, was ich bin…ein Mensch
Tu, 22. August 2009 um 11:59
Hallo Christoph,
bitte melde Dich bei mir, es geht um ein Projekt mit semantischer Suchmaschine. Ich hab paar fragen an Dich.
Gruss, tu