09 / Neue Wege im Gesundheitswesen - Interview mit E-Health-Spezialist Dr. Bernd Wild

Dr. Bernd WildIm Juni haben wir uns ganz auf E-Health eingestellt. Mit dem Ziel, alle Akteure im Gesundheitswesen digital zu vernetzen, hielt die IT laengst Einzug in diesen Sektor. Fuer die Gesundheits- und die IT-Branche bieten sich dadurch neue Marktpotenziale in einem wirtschaftlich attraktiven Umfeld. Doch die neuen Technologien bleiben nicht ohne Diskussionen, wie die Einfuehrung der elektronischen Gesundheitskarte zeigt.

Wir sprachen mit Dr. Bernd Wild, Geschaeftsfuehrer der Karlsruher intarsys consulting GmbH und Sprecher der bwcon-Arbeitsgruppe E-Health, ueber die aktuellsten Fragestellungen, neue Moeglichkeiten und Vernetzungsstrukturen im Gesundheitswesen.

[00:17] Intro
[00:43] Ueber das Thema und diese Folge
[02:25] Definition des Begriffs E-Health
[03:32] Digitale Behandlungspfade dank Versorgungsmanagement
[04:59] Schritt halten durch Risikobereitschaft
[05:50] Zersplitterter E-Health-Markt Deutschland
[08:29] EU-weite Standardisierung in Sichtweite?
[09:43] bwcon Special Interest Group eHealth
[11:00] Die Aengste des glaesernen Patienten
[15:02] Aktuelle Veranstaltungen und Projekte zum Thema E-Health
[16:20] Outro

Die Links zur Folge:

 
 09 / Neue Wege im Gesundheitswesen [17:01m]: Play Now | Play in Popup | Download

25. June 2008

1 Kommentar

  1. Ralph, 29. June 2008 um 8:16

    Gut, dass ihr den Punkt “Datensicherheit” mit angesprochen habt. Das ist in meinen Augen nämlich der Knackpunkt bei E-Health. Natürlich ist es nützlich, auf Reisen meine Krankenakte online einsehen zu können oder Ärzten die Arbeit bei Überweisungen zu erleichtern. Aber die Risiken wiegen viel schwerer. Es gibt zu viele, die an diesen Daten interessiert sind, allen voran Versicherungen und Arbeitgeber. Damit gibt es zugleich auch viele, die alles dran legen werden, an diese Daten heranzukommen, um sie z.B. zu verkaufen. Es ist naiv zu glauben, dass mit Schlüsseln und Sicherheitvorkehrungen verhindert werden kann, dass solche Daten nicht irgendwann doch in Umlauf geraten, wenn die Schnittstelle zum Internet erst einmal geschaffen ist.

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